Christopher-Street-Day


Geschichtlicher Hintergrund des Christopher-Street-Days ist New York im Juni 1969. Kontrollen und Demütigungen von Lesben und Schwulen sind dort an der Tagesordnung. Wieder führt die Polizei willkürlich Kontrollen durch, auch im »Stonewall Inn« in der Christopher Street.

Dann ereignet sich etwas, womit bis dahin niemand gerechnet hatte: Jemand widersteht der Willkür der Polizei und den damit zusammenhängenden Schutzgeld-Erpressungen. Er setzt sich zur Wehr, andere ziehen gleich.

Ein Kampf gegen die Staatsgewalt entbrennt. Lesben und Schwule solidarisieren sich spontan. Gemeinsam gehen sie für ihre Menschenrechte und Würde auf die Straße:

Die Lesben- und Schwulenbewegung in den USA ist geboren.

Diesen Tag feiern Lesben und Schwule seither im Juni und Juli weltweit mit bunten Paraden, Parties, Diskussionen und kulturellen Veranstaltungen.

In Deutschland zählen die CSD's in Köln und Berlin zu den größten Veranstaltungen dieser Art, wobei es eher die kleinen, familiären CSD's sind, die mehr politisch ausgerichtet sind, und das ist nach wie vor sehr, sehr wichtig!!